Der DMÖ unterstützt "16 Tage gegen Gewalt"

Gemeinsam aktiv gegen Gewalt

Der Dachverband für Männer-, Burschen und Väterarbeit (DMÖ) unterstützt gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen die Aktion „16 Tage gegen Gewalt“

Aktives Auftreten gegen häusliche Gewalt ist für den DMÖ ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. „Jede einzelne Gewalttat ist tragisch und hat leider auch langfristige Folgen. Die Opfer leiden noch lange Zeit nach der Tat sowohl psychisch als auch körperlich“, hebt Erich Lehner, Obmann des DMÖ hervor. Neben der enorm wichtigen Betreuung der Opfer häuslicher Gewalt sei es ebenso erforderlich, Anit-Gewaltprogramme für die Täter anzubieten, so Lehner. „Unsere Mitgliedsorganisationen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Täterarbeit. Dabei arbeiten viele mit den Opferschutzeinrichtungen zusammen“, fasst Lehner das Angebot des DMÖ und seiner Mitglieder für Täter häuslicher Gewalt zusammen. 

Prävention im Bereich der Täterarbeit ist nur mit massiver Öffentlichkeitsarbeit möglich. „Die „16 Tage gegen Gewalt“ sind für den DMÖ eine sehr wirksamer Hebel, um häusliche Gewalt schon im Vorfeld zu verhindern“, sagt Lehner. Leider sei in den meisten Fällen Reparaturarbeit zu leisten, weil schon Gewalt ausgeübt wurde. Die Täterarbeit könne zwar vielen Männern helfen, aber das wichtigste Ziel sei es, die Spirale häuslicher Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen, sagt Lehner. 

Die Forderung der österreichischen Frauenrings nach einem eigenen Frauenministerium mit einer Dotierung von 210 Millionen Euro unterstützt Lehner: „Es unerlässlich, eine starke politische Vertretung für die Anliegen der Frauen aufzubauen. Die Perspektive der Frauen, ihre Nöte und Anliegen brauchen ein Sprachrohr. Der DMÖ steht für Geschlechtergerechtigkeit, die nur durch eine starke Vertretung der Anliegen der Frauenpolitik gewährleistet werden kann“.

Für Rückfragen: 

Dr. Erich Lehner, Obmann DMÖ: 0664 2319402

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DMÖ - Dachverband für Männer-, Burschen-, und Väterarbeit in Österreich
Engagierte in Allianz für Geschlechtervielfalt und soziale Gerechtigkeit